Heute Mittag sind wir von Algeciras (Spanien) aus bei schönem Wetter mit dem Schiff in Richtung Marokko gestartet. Die Überfahrt hat eineinhalb Stunden gedauert und das Wasser war spiegelglatt. Kein Abenteuer also.


Abenteuerlich wurde es erst bei der Einreise nach Marokko (fotografieren durfte man hier leider weder am Zoll noch die Hafenpolizei, aber so schön waren die Jungs dort auch nicht).
Ganz witzig ist, dass sowohl die Zöllner als auch die Hafenpolizei offenbar alle Zeit der Welt hat und sämtliche Autos, die aus so einem Schiffsrumpf rauskommen, erst mal stundenlang stehen lassen. Und offenbar weiß aber auch niemand von den Herren selbst, warum das eigentlich so ist. Die stehen da, schauen Dich an und sagen: „waiting, waiting“. Nun denn, haben wir halt gewartet und irgendwann ging’s dann auf wundersame Weise weiter, aber auch jetzt wusste niemand, warum’s denn eigentlich weitergeht. Aber egal, wir waren raus und sind als nächstes in der Geldwechsel-/Geldabhebezone hinter der Grenze hängengeblieben. Dort standen sage und schreibe 8 Geldautomaten verschiedener Banken und nebendran auch noch diverse Wechselstuben zur Verfügung. Nun – was tut man – (zumindest wir taten das), man geht an einen Geldautomaten, schiebt seine Scheckkarte rein, tippt sich durch diverse Abfragen, um dann am Ende seine PIN-Nummer einzugeben. Soweit, so gut. Nur dass nach der Eingabe der PIN-Nummer ein Mann aus der benachbarten Wechselstube gerannt kam, der erklärt hat, der Geldautomat sei defekt und man solle doch bitte zum Geldautomaten an der benachbarten Bude gehen. Dumm nur, dass dort dasselbe passierte. Am Schluss hat sich rausgestellt, dass die dort ihre Geldautomaten manipulieren, um die Leute zu zwingen, zu einem schlechteren Kurs Bargeld in der jeweiligen Wechselstube umzutauschen.
Nachdem dann die Wechselstubenbetreiber festgestellt hatten, dass kein einziger der Geldautomaten Bargeld ausgespuckt hat, haben sie sich zu einem Krisengespräch zusammentelefoniert und plötzlich hat dann wenigstens einer der Automaten wieder funktioniert.
Mit Bargeld in der Tasche sind wir dann auf die nahezu perfekt ausgebaute Autobahn in Richtung Asilah, einem kleinen Ort etwa 20km südlich von Tanger, und haben uns während der Fahrt an diversen Eseln, Dromedaren, Hunden und Fußgängern beiderseits der Fahrbahn erfreut.
In Asilah stehen wir am Hafen, der ist nicht sehr schön. Dafür ist Asilah selbst ganz nett, nur ein marokkanisches Feeling will noch nicht so recht aufkommen, dazu ist der Ort einfach zu europäisch. Marokko light eben. Aber es kann ja alles noch besser werden.
Ach so – ja, einen neuen Freund habe ich gewonnen. Mohammed, ein Marokkaner, der mich zuerst nach meinem Namen und dann nach einem Bier gefragt hat, welches ich ihm auch, da er ein sympathischer Kerl war, gegeben habe (kalt, ausm Kühlschrank natürlich). Da hat er sich so drüber gefreut, dass er mir gleich was zu Rauchen angeboten hat 🙂










Oh mei eins habe ich schon jetzt festgestellt bei der Einreise und den Geldautomaten-
Geduld ist gefragt .Nerven sind bei Marokko light schon notwenig.
Aber ich denke bei so einer Reise richtet man sich darauf ein
Die Teppiche an den Hauswänden sind schon ein bissi orientalisch
Grüsse Vera
Mit „Light“ fängt sich’s gut an zu Reisen, das richtige Marokko kommt noch. Nur aufpassen mit dem Bier verteilen, nicht, dass einer böse wird, weil die doch keinen Alkohol trinken dürfen?!
Ich, die ja so gar keine Vorstellung von Marokko WHAT SO EVER hat, freue mich übrigens sehr über die Bilder und finde: Sieht auch in der Light-Version schon sehr nett aus.
Hoffentlich ist die Gruppe nett und Ihr habt eine tolle Zeit. Ich bin gespannt auf alle neuen Posts und Bilder und drücke euch fest aus der norddeutschen Ferne! Und küsst mir mein Tier 1.000 Mal (mindestens)! ❤️❤️❤️
Huhu… das hört sich aber toll an. Bin auf euer Abenteuer gespannt?
War es wenigstens gutes Zeug zum Rauchen? :))))))
Viel Spaß weiterhin.
Wie schön, ich liebe den Blog. Ist wie ein bisschen dabei sein. 😘
Ich war zwar noch nie in Marokko, finde aber, es sieht schon sehr marokkanisch aus.
Mir gefällt`s.
Danke für die schönen Bilder. Ist doch schon orientralisch! Ja, Zeit muss man im Orient haben
Was macht eigentlich Eure Klimaanlage. Geht sie jetzt?
Gruss peter h.
Hallo ihr Reisenden,
ich hatte doch echt vergessen euch vor dem Zollhafen zu warnen.
Die Wartezeiten sind in allen nordafrikanischen Ländern unerklärlich lang.
Wünsche euch eine tolle Weiterfahrt ohne Probleme.
Bin gespannt auf eure Erlebnisse.
Grüsst mir noch das Atlasgebirge, die Dades-Todraschlucht und den Erg Chebbi.
Hallo Ihr drei, das mit dem Blog ist ja supertoll, so kann man ein Stück mitreisen. Das Eselbaby ist süüüß gewesen. Ich bin mal gespannt was ihr alles erlebt.