Ja nun, das Auto haben wir am 18.02.2019 von der Firma Woelcke abgeholt (allein die Übergabe und Einweisung hat ca. 7 Stunden in Anspruch genommen), danach haben wir geschlagene sechs Tage mit Umräumen der Klamotten aus unserem alten Bus in den neuen verbracht und sind dann – wir hatten ja sonst nichts zu tun – total gestresst am 25.02.2019 gen Süden aufgebrochen.
Den ersten Übernachtungsplatz hatten wir, da wir recht spät von zu Hause losgefahren waren, bereits in Montbéliard gefunden (N 47° 30′ 20″, E 6° 47′ 6″), etwas abseits der Stadt an einem Sportplatz gelegen, sehr ruhig und zum Spazierengehen mit Juli hat’s auch gepasst. Das hier war unser Standplatz für die Nacht:

Den nächsten Tag ging’s weiter bis Nimes (Stellplatz N 43° 52′ 32″, E 4° 24′ 20″). Auch dieser Stellplatz lag sehr schön am Rande eines ausgedehnten Naturparks. Super mit Hund. Das Einzige, was etwas gestört hat, waren irgendwelche Poser, die abends der Meinung waren, mit ihren Autos dort Pirouetten drehen zu müssen. Das war dann aber auch um 23 Uhr vorbei und der Rest der Nacht war ruhig.
Vorgestern hatten wir uns vorgenommen, nach einer relativ langen (und langweiligen) Autobahnfahrt irgendwo in der Nähe vom Ebro-Delta (vorzugsweise am Playa de Eukalyptus – danke, Bernhard!) zu nächtigen, allerdings haben wir den Strand nicht auf Anhieb gefunden und haben daher, weil wir die Nase vom Fahren voll hatten, die Stay4Night App befragt und die hat uns an einen Stellplatz direkt am Strand von Deltebre verwiesen (N 40° 43′ 56″, E 0° 49′ 52″). Bei der Ankunft haben wir erst mal einen Schreck gekriegt, der Platz sah auf den ersten Blick nicht sehr einladen aus (das sieht in der Nebensaison allerdings kein Platz in Spanien), was uns allerdings doch zum Stehenbleiben genötigt hat, war ein Bulli mit Mannheimer Kennzeichen MA-UI XXX (wir haben MA-UI 333). Ich hab dann die beiden aus dem Bulli angesprochen und die haben sich als sehr nettes Paar aus Großsachsen-Hirschberg entpuppt (Tom und Susanne). Der Chef vom Platz, Ralf, ein Altfreak ausm Schwabeländle und seine Lebensgefährtin Bea, bewirtschaften den Platz schon seit einigen Jahren, haben dort ein Restaurant (was leider noch nicht offen war) und drei Esel (Mama, Papa und eine kleine Frühgeburt, die gerade mal sechs Tage alt war):

Uns hat’s dann doch dort so gut gefallen, dass wir gleich noch eine Nacht geblieben sind und am zweiten Abend mit Tom und Susanne essen gegangen sind.
Gestern Morgen war geiler Wind, Tom (der Glückliche) hatte ein Surfbrett dabei und noch irgendein lokaler Kiter hat dort seine Runden gedreht:

Ja und heute haben wir die bisher längste Etappe hinter uns gebracht, knapp über 600km und jetzt stehen wir auf einem überfüllten Parkplatz in Cabo di Gata (Nähe Almeria). Der Platz ist nicht schön, dafür aber der Sonnenuntergang:

Morgen geht’s weiter nach Tarifa, dort treffen wir uns mit ein paar anderen Leuten und dann harren wir der Dinge, die da kommen werden.
Ach ja, die Klimaanlage ist kaputt 😦


